25.03.26, 12.00-13.30: Mütter in MINT (Role Models)

25.03.26, 12.00-13.30: Mütter in MINT (Role Models)

Wir begrüßen Prof. Dr.-Ing. Ina Holfelder, jun.-Prof. Christina Völlmecke, Prof. Dr. Selcan Ipek-Ugay und Prof. Dr. Stefanie Marker als Role Models. Sie werden uns als Mütter in MINT über ihren Werdegang zwischen Care und Karriere erzählen.


Jun-Prof. Christina Völlmecke leitet das Fachgebiet Stabilität und Versagen funktionsoptimierter Strukturen an der Technischen Universität Berlin. Die Juniorprofessorin ist Expertin für geometrisch-nichtlineare Modellierung in der angewandten Mechanik. Aktuelle Forschungsthemen umfassen experimentelle, mechanische und materialwissenschaftliche Untersuchungen nachhaltiger additiv gefertigter Strukturen und Biokomposite.
Christina Völlmeckes Engagement in der Gleichstellung und Förderung von Frauen* im MINT-Bereich wird durch ihre langjährige Gremienarbeit und außeruniversitärem Engagement manifestiert. Sie ist Mutter von drei Kindern (7. 9 und 11).

Prof. Dr.-Ing. Ina Holfelder ist eine Hochschullehrerin und Wissenschaftlerin, die auf das Gebiet Konstruktion und Maschinenelemente spezialisiert ist. Ina Holfelder schloss ihr Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Berlin im Jahr 2010 mit dem Diplom ab. Anschließend promovierte sie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), wo sie ein kalibrierbares wellenlängendispersives von Hamos-Spektrometer mit HAPG-Mosaikoptiken entwickelte und im Fach Maschinenbau promovierte.

Ihre Lehrtätigkeit konzentriert sich auf grundlegende Maschinenelemente und CAD-Techniken mit Schwerpunkt auf praktischen Anwendungen und der Integration moderner Technologien.

Prof. Dr. Selcan Ipek-Ugay zog 2013 für ihre Masterarbeit nach Berlin. Aus einer Übergangslösung wurde eine Dauerlösung, denn das Forschungsprojekt zur Entwicklung von Software für bildgestützte und nichtinvasive Diagnosesysteme an der Charité war so erfolgreich, dass daraus eine Promotion entstand. Seit 2017 ist die gebürtige Adanaerin in der Lehre aktiv und hat an renommierten Institutionen wie der Charité, FU Berlin, HTW Berlin und TDU Istanbul gelehrt. Neben ihrer akademischen Laufbahn übernahm Ipek-Ugay Rollen als Softwareentwicklerin und -architektin, SCRUM-Masterin und zuletzt als Head of Software Development in der freien Wirtschaft. 2024 folgte sie einem Ruf an die BHT für das Fachgebiet Software-Entwicklung. Die Professorin am Fachbereich VI ist Mutter von vier Kindern und verbringt ihre Freizeit gern in der freien Natur.

Prof. Dr. Stefanie Marker leitete an der TU Berlin bis zum Frühjahr 2025 als Juniorprofessorin das Fachgebiet Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung und übernahm dann die Hochschuldozentur für Mobile Energiespeicher am Fachgebiet Elektrische Energiespeichertechnik. Sie ist Expertin für Energiebedarfsmodellierung für Elektrofahrzeuge und forscht zur Mobilität der Zukunft im Schwerlastverkehr. Zusammen mit ihrem Team eröffnete sie 2023 die europaweit erste automatische Batteriewechselstation für schwere E-Lkw. 

Nach ihrem Diplom in Meteorologie 2005 und ihrer Promotion in der Physik des erdnahen Weltraums 2009 wechselte sie von Satelliten zu bodengebundenen Fahrzeugen, weil die alltägliche Mobilität auf der Straße dringend zukunftsfit und die Fahrzeugtechnik diverser werden muss. Der Tagesspiegel wählte sie 2025 unter die 100 wichtigsten Köpfe der Berliner Wissenschaft.Stefanie ist Co-Gründerin der WӔ (womxn from arts to engineering) Community, Mutter und Lösungsfinderin.