Das zweite Panel dieses Semesters vereint drei Beiträge, die Mutterschaft konsequent als relationales Phänomen denken – jenseits fixer Identitäten und individualisierter Zuständigkeiten. Lisa Krall nähert sich dem Thema neomaterialistisch und intersektional: Mutterschaft entsteht demnach im Zusammenspiel von Menschen, Dingen, Infrastrukturen und Gesetzen und wird immer wieder neu konstituiert. Veronika Hilzensauer fragt herrschaftskritisch, welches Anerkennungsdefizit entsteht, wenn relationales Handeln von Müttern unsichtbar bleibt und inwiefern ihre strukturelle Vereinzelung selbst eine Form von Herrschaft ist. Carmen Irene González Menéndez schließlich entwickelt ausgehend…
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