06.03.2024 — Pilotreihe “Forschung zu Mutterschaft und Elternschaft” mit Louisa Kamrath (online)

06.03.2024 — Pilotreihe “Forschung zu Mutterschaft und Elternschaft” mit Louisa Kamrath (online)

Mut­ter­schaft und Eltern­schaft sind in Deutsch­land kaum beforscht — dies ändert sich gera­de. Wir möch­ten die For­schungs­pro­jek­te, die es zum The­ma gibt, mit­ein­an­der ver­net­zen und star­ten dafür eine Pilot­rei­he. Die­se soll Mög­lich­kei­ten bie­ten (Forschungs-)Projekte in allen Sta­di­en vor­zu­stel­len und freund­lich sowie unter­stüt­zend zu diskutieren. 

Wir freu­en uns sehr, dass Loui­sa Kam­rath am 06.03.2024 von 12.00–13.30 Uhr von ihrem For­schungs­pro­jekt “Ber­li­ner Kind­heit um zwei­tau­send. Grund­zü­ge einer Theo­rie inter­sek­tio­na­ler Ver­kör­pe­rung aus den Erzäh­lun­gen von Ber­li­ner Müt­tern* in Pre­ka­ri­tät.” berich­ten wird. 

“Das Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben von Loui­sa Kam­rath soll als empi­rie­ge­stütz­te Theo­rie­ar­beit der Idee einer ver­kör­per­ten Erzäh­lung einen Rah­men ver­lei­hen. Dabei wer­den die For­schungs­per­spek­ti­ven von Nar­ra­ti­vi­tät und Embo­di­ed Cogni­ti­on zu einer Theo­rie der ver­kör­per­ten Erzäh­lung zusam­men­ge­dacht. Lei­tend ist die Fra­ge nach den Bedin­gun­gen und Begren­zun­gen von Agen­cy inner­halb inter­sek­tio­nal gepräg­ter Mög­lich­kei­ten. Auf der Grund­la­ge von epi­so­dischen Inter­views mit Müt­tern in pre­kä­ren Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen soll zum Einen der inter­sek­tio­nal beding­te Deter­mi­nis­mus in Den­ken und Han­deln the­ma­ti­siert, zum Ande­ren das sub­ver­si­ve Poten­ti­al inter­sek­tio­na­len Wis­sens sicht­bar gemacht wer­den. Ziel der Arbeit ist es, den Dis­kurs um Inter­sek­tio­na­li­tät und sozia­le Ungleich­heit um einen kogni­ti­ven Ver­kör­pe­rungs­be­griff zu erweitern.”

Wir freu­en uns über eure Anmel­dun­gen unter mail@mutterschaft-wissenschaft.de .

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